Donnerstag, 22. September 2016

Mäggi Kokta - Vegan feiern

 
Mäggi Kokta - vegan feiern
köstliches Fingerfood, bunte Buffets und kreative Partyideen
173 Seiten
Löwenzahn Verlag
gebundene Ausgabe 19,90 €


Bevor ich anfange etwas über das Buch zu erzählen vielleicht eins zwei kurze Sätze über mich damit man einschätzen kann mit welchem "Vorwissen" und mit welchem Bezug ich an dieses Buch herangegangen bin.
Zuerst einmal ich bin kein Veganer, stehe dem aber neugierig gegenüber und esse sehr gerne vegetarisch. Ich koche sehr gerne, probiere oft Neues aus und habe eine kleine Sammlung an Kochbüchern.

Dieses Buch fand ich vom Klappentext her gerade als Einstieg ins vegane Kochen interessant da es viele kleine (Fingerfood) Rezepte enthält und man so mal nebenbei etwas ausprobieren kann evtl. auch zusätzlich zu anderen Gerichten. Oder für Partys um auch vegane Speisen anbieten zu können.

Die Gestaltung mit vielen großformatigen bunten Fotos ist sehr gelungen. So sollte ein Kochbuch sein. Man sieht wie das Ergebnis aussehen soll und kann an Hand der Fotos schon entscheiden ob man Lust auf ein bestimmtes Rezept hat oder ehr nicht.

Nach einer kurzen Einleitung gibt es allerhand partytaugliche Rezepte aus den Bereichen Fingerfood, Suppen, Currys, Pizza, Brote, Bratlinge, Salate... sowie ein Kapitel mit Ideen Rund um die Feier selbst.

Der Aufbau der einzelnen Rezepte ist sehr übersichtlich und auch für Anfänger leicht zu verstehen.
Als Neuling auf dem Gebiet vegane Rezepte hatte ich ein paar erste Probleme mit so manchen Zutaten. Das ein oder andere musste ich erst Nachschlagen was das ist und dann stellt sich die Frage wo bekomme ich das her. Ein paar Beispiele: Hafercuisine, Flohsamenschalen, Pfeilwurzelmehl, Reissirup.
Dinge wie veganer Blätterteig oder veganer Quark kann man als "nicht-veganer" ganz gut durch herkömmliche Produkte ersetzen.

Mir hat das Buch als erster Einblick ins vegane Kochen gut gefallen. Man bekommt ein paar Inspirationen was man so alles auch ohne tierische Produkte zaubern kann. Etwas leichter wird der Umgang sicher Leuten fallen die damit bereits Erfahrung haben aber das wird bei jedem Buch und in jedem Themengebiet so sein das man sich erst einmal hineinfinden muss.

Dienstag, 2. August 2016

Eberhard Rathgeb - Cooper

 
Eberhard Rathgeb - Cooper
139 Seiten
Hanser Verlag
gebundene Ausgabe 17 €

Das Cover, auf dem der Nebel schwer drückend auf der Umgebung liegt, wirkt mysteriös und macht neugierig auf das Buch. Das Motiv passt auch sehr gut zu der oft melancholisch drückenden Geschichte des Romans.

Fängt die Geschichte noch recht fröhlich, mit einer Familie die Ihren Wochenendausflug zum neuen Wochenendhaus auf dem Land plant, an so führt das Buch im weiteren Verlauf immer mehr dazu wie das Schicksal dem Leben mitspielen kann, wie Ereignisse das ganze Leben verändern können. Eine recht nachdenkliche Geschichte die den Leser nicht kalt lässt auch wenn vieles im Nebel bleibt und nicht komplett ausformuliert wird aber das ist auch gar nicht nötig.

Rathgeb benutzt hier eine sehr beschreibende Sprache. Wortgewaltiger, einnehmender und fesselnder Schreibstil mit vielen Vergleichen, weiterführenden Gedanken und selbst bei kleinen Situationen kommt eines zum nächsten und man landet von einer Nichtigkeit ausgehend bei einer interessanten Erkenntnis. Mich hat vor allem diese Sprache an dem Buch begeistert. Sehr Stimmungsvoll und alles andere als Oberflächlich.

Ich könnte mir vorstellen das das Buch gerade durch den Schreibstil polarisiert. Wenn man jedoch Freude an literarischen Romanen hat, die Raum zur Interpretation lassen, wenn man gerne auch zwischen den Zeilen liest und philosophischen Ansätzen nicht abgeneigt ist sollte man hier einmal reinlesen. 5 Sterne

Montag, 1. August 2016

Lesemonat Juli

Heute stelle ich euch mal wieder kurz die Bücher vor die ich im Juli gelesen habe. Drei Stück sind es diesmal, wobei zwei mehr in die Kategorie Comic gehören.


 Comics von Ralf König. Damit fange ich auch gleich einmal an...
....zum einen wäre da "Jago" von Ralf König. Das Buch spielt im Theatermilieu von London um 1600. Eine zusammengebastelte Geschichte aus den verschiedenen Stücken von William Shakespeare. Natürlich mit ganz vielen Anspielungen und Zitaten aus Othello, Macbeth, Romeo und Julia oder Ein Sommernachtstraum. Wie immer eine lustige Geschichte. Diesmal wohl vor allem Lesern zu empfehlen die ein klein wenig Shakespeare Wissen haben und die Anspielungen auch verstehen.

Das andere Ralf König Buch diesen Monat war "Prall aus dem Leben". Wie der Name schon sagt finden sich in diesem Buch Geschichten als Comic umgesetzt die so oder so ähnlich passiert sind, direkt aus dem prallen Leben ;) ... und dem Autor zugespielt wurden. Dazu gibt es auch eine schöne Einleitung im Buch. Hat mir ebenfalls wieder sehr gut gefallen!

Und zum Ende noch ein Buch aus dem Horrorregal. "Muschelknacker" von Edward Lee & John Pelan. Wie von Edward Lee gewohnt grenzwertig und eklig geht es an einem einsamen See zu an dem zwei (in Lees Büchern immer wiederkehrende) Hinterwäldler ihr Unwesen treiben.

Montag, 25. Juli 2016

Babydecke und neue Stoffe




 
Heute zeige ich mal wieder etwas aus dem Nähzimmer...


Für eine befreundete Mami ist diese Baby / Krabbeldecke mit passendem Kissen entstanden.


Genäht mit einfachem Patchworkmuster, dick mit Vlies gepolstert und abgesteppt.


 
Nachschub gab es auch ein wenig. Mit der Hoffnung auf ein bisschen Sommer sind diese Stoffe bei mir eingezogen. Die linken drei sind Jerseys für T-Shirts und der graue mit den Sternen ganz rechts ein Sommersweat für einen leichten Pulli. Dazu ein paar Reißverschlussfarben...kann man ja immer gebrauchen. :)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Schmetterlinge

Heute eine kleine Fotoserie Schmetterlinge. (wie immer: mit klick auf die Bilder werden sie größer.)






 

Montag, 18. Juli 2016

Lesemonat Mai & Juni

Ich war etwas Blogfaul die letzte Zeit, daher gibt es jetzt zwei Monate in einem. Meine gelesenen Bücher im Mai und Juni...(bevor der Juli auch schon wieder vorbei ist...)

6 Bücher habe ich gelesen und angefangen habe ich mit Sebastian Fitzeks Therapie. In dem Buch verschwindet die kleine Tochter eines bekannten Psychiaters. Jahre später kommt eine Frau mit mysteriösen Wahnvorstellungen, in denen ebenfalls ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, zu diesem Psychiater und die Therapie beginnt....
Ich mag Fitzek sehr gerne aber ich habe schon gemerkt das ich mich mit seinen neueren Büchern etwas mehr anfreunden kann als mit den älteren Werken. Die Therapie fand ich doch teilweise sehr verwirrend und insgesamt blieb mir das Buch nicht so sehr in Erinnerung wie z.b. Passagier 23 oder der Augensammler. 3 Sterne


Danach habe ich die Kurzgeschichtensammlung Mister Torso und andere Extremitäten von Edward Lee gelesen. Auch auf wenigen Seiten schafft es Edward Lee Grenzen zu überschreiten und jede Menge Ekel und Gewalt unterzubringen. Für Kenner des Autors und der Festa Extrem Reihe sicher ein Leckerbissen und im reinen Vergleich mit Büchern aus dieser Sparte ein 5 Sterne Buch. Wenn ich einen Vergleich ziehen müsste wie gut mir das Buch gefallen hat zwischen allen Genres die ich so lese dann würde ich gute 3 Sterne vergeben.


Ebenfalls von Edward Lee, diesmal zusammen mit Wrath James White geschrieben, ist Der Teratologe. Die beiden Reporter Westmore und Bryant bekommen den Auftrag den Multimilliardär John Farrington zu interviewen doch auf dessen Anwesen finden sie ein schreckliches Szenario vor und werden bald Teil dieses verrückten Plans. 3 Sterne. Keine schlechte Unterhaltung aber umgehauen hat mich die Geschichte auch nicht.


Etwas weniger gruselig geht es mit Die achte Wächterin von Meredith McCardle weiter. Ein Zeitreiseroman und der erste Band einer Reihe.
Amanda, die eine Schule der Regierung besucht wird vom Collage in die Organisation namens Annum Guard berufen. Diese Geheimorganisation unternimmt Zeitreisen um die Vergangenheit zu optimieren.
Ich mag Zeitreisegeschichten sehr gerne. Diese war durch das Agententhema noch zusätzlich etwas besonderes und hat mir sehr gut gefallen. Eins, zwei Stellen fand ich teilweise etwas unlogisch und nicht wirklich durchdacht aber da es sich um ein Jugendbuch handelt sollte man das nicht so eng sehen. Gute 4 Sterne.


Mein erstes Richard Laymon Buch (Der Pfahl) konnte mich ja nicht so wirklich überzeugen, aber ich wollte dem Autor auf jeden Fall noch eine Chance geben und habe In den finsteren Wäldern gelesen. Die ursprüngliche Fassung des Romans, beim Festa Verlag erschienen und ich muss sagen das Buch hat mir wesentlich besser gefallen als der Pfahl. Viel kürzer und knackiger (ich habe nichts gegen lange Romane aber man muss sie auch mit Inhalt füllen können, was bei der Pfahl nicht der Fall war). Hier geht es um Neala und ihre Freundin Sherri die in den Ferien in das Städtchen Barlow kommen, von den Einheimischen gekidnappt und in den Wald verschleppt werden in dem noch ganz andere Gefahren lauern... 4 gute Sterne.

Und zum Abschluss noch ein Sachbuch. Ich lese gerne True Crime Storys und Hintergrundwissen aus dem Bereich der Rechtsmedizin wie Mark Benecke oder eben Michael Tsokos. Von Ihm habe ich Der Totenleser gelesen. In dem Buch werden verschiedene Fälle dargelegt und aus Sicht der Rechtmedizin analysiert. Ein sehr spannendes und aufschlussreiches Buch. 5 Sterne

Mittwoch, 1. Juni 2016

Neuzugänge

Ich habe schon ewig keinen Neuzugänge Post mehr geschrieben. Liegt vielleicht auch daran das in letzter Zeit hier und da über längeren Zeitraum mal nur ein Buch bei mir gelandet ist. Das hat sich dann nie so richtig gelohnt...
Jetzt habe ich durchs Regal geschaut und die letzten paar Neuzugänge herausgesucht.


Auf einem Bücherflohmarkt habe ich Amokjagd von Jack Ketchum mitgenommen. Ebenfalls von einem Bücherflohmarkt, wenn auch von einem anderen, ist Schlechter Sex 2.
Von Fred Ink wollte ich schon lange mal was lesen, daher habe ich mir Wurmstichig von Ihm besorgt. Rotten Little Animals von Kevin Shamel ist mir in einer Tauschbörse über den Weg gelaufen und klingt sehr vielversprechend. Und zu guter Letzt die beiden Neuerscheinungen aus der Festa Extrem Reihe: Mister Torso von Edward Lee & Auf die Toten von Wrath James White.